Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Görlitz

Stand: 06.02.2021

Weitere 12 Wildschweine positiv getestet

Nachdem am 22. Januar die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in der bisherigen Pufferzone amtlich festgestellt wurde, wurden die Restriktionszonen am 28. Januar angepasst und das bisherige gefährdete Gebiet südlich vom Truppenübungsplatz bis zur Höhe der Gemeinde Horka ausgeweitet. Die Fläche des gefährdeten Gebietes vergrößerte sich dadurch von 157 auf nunmehr 322 Quadratkilometer. Innerhalb gefährdeten Gebiets wurden jetzt im Rahmen der Fallwildsuche insgesamt 12 verendete Wildschweine positiv auf das ASP-Virus getestet.
 

Die Fundorte befinden sich südlich des Truppenübungsplatzes Oberlausitz im Niederspreer Teichgebiet, einem großen Naturschutzgebiet nordwestlich von Neusorge. Das Naturschutzgebiet besteht aus einer Vielzahl von Teichen und ist in die Heidelandschaft eingebettet. 10 der positiven ASP-Fälle und 4 weitere Verdachtsfälle wurden in unmittelbarer Nähe der großen Teiche gefunden. Das ganze Gebiet ist für die Wildschweine ein natürliches Habitat, es ist schwer zugänglich und bietet für die Wildschweinpopulationen ideale Rückzugsmöglichkeiten. Ein weiterer Fall wurde nördlich von Hähnichen bei Quolsdorf gefunden.

Insgesamt gibt es jetzt in Sachsen 31 positive Fälle, darunter der Indexfall, der am 31. Oktober 2020 festgestellt wurde sowie 29 positive Fälle aus der Fallwildsuche und ein positiver Fall im Rahmen der Entnahme. Zudem gibt es weitere vier Verdachtsfälle, deren Befundung durch das Friedrich-Loeffler-Institut jedoch noch offen ist.


Stand: 27.01.2021

Erweiterung des gefährdeten Gebietes und weitere Anordnungen nach weiterem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Das gefährdete Gebiet umfasst folgende Gemeinden bzw. Teile von Gemeinden im Landkreis Görlitz und ist in dem folgenden Kartenausschnitt als schraffierter Bereich mit folgenden Grenzen dargestellt:

  • Gemeinde Bad Muskau,
  • Gemeinde Krauschwitz i.d. O.L. östlich der Linie: Straßenzug B 115/156 nördlicher Teil (Jämlitzer Weg) bis Abzweig Forstweg, weiter entlang des Wildzaunes: Forstweg – Bautzener Straße – Waldstück „Drachenberge“ – S126 bis B115,
  • Gemeinde Hähnichen östlich der B115,
  • Gemeinde Horka nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL",
  • Gemeinde Neißeaue nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL",
  • Gemeinde Niesky östlich der B115 und nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL",
  • Gemeinde Rietschen östlich der B115,
  • Gemeinde Rothenburg/ O.L. nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL",

Gemeinde Weißkeißel östlich der B115 sowie Gebiet westlich der B 115 und nördlich der S 126 (Friedhof).

Karte 26.01.21

Detailierter Kartenausschnitt


Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten (JAB):

Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild wird im gesamten gefährdeten Gebiet bis auf Widerruf untersagt.

Es wird die Tötung und unschädliche Beseitigung von Wildschweinen, die sich im gefährdeten Gebiet befinden, angeordnet.

Die JAB werden zur Mitwirkung bei der Tötung der Wildschweine, der Entnahme von Proben zur Untersuchung auf ASP, der Kennzeichnung und Bergung der Kadaver sowie deren Zuführung zur unschädlichen Beseitigung verpflichtet.

Die JAB erhalten eine Aufwandsentschädigung von 150,00 EUR für jedes nach den Vorgaben des Landkreises Görlitz getötete, gekennzeichnete, beprobte und der unschädlichen Beseitigung zugeführte Stück Schwarzwild. Der Antrag ist beim Landkreis Görlitz zu stellen. Die Kosten für diese Aufwandsentschädigung trägt der Freistaat Sachsen. Die Auszahlung erfolgt durch den Landkreis Görlitz.

Anordnung verstärkte Fallwildsuche, die durch den Landkreis koordiniert wird. Wird die verstärkte Fallwildsuche durch andere vom Landkreis Görlitz benannte Personen durchgeführt, haben die JAB diese in ihrem Revier zu dulden.

Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes des Landkreis Görlitz anzuzeigen (Anzeigezeigepflicht von Fallwild).

Die JAB haben nach ihren Möglichkeiten bei der Kennzeichnung, der Entnahme von Proben zur Untersuchung auf ASP sowie bei der Bergung und Beseitigung der Kadaver nach näherer Anweisung des Landkreises Görlitz mitzuwirken oder die Durchführung dieser Maßnahmen zu dulden.

Für die Anzeige wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 EUR je Wildschwein gewährt. Darüber hinaus wird für die Mitwirkung bei der Bergung und Beseitigung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 EUR je Wildschwein gewährt. Der Antrag ist beim Landkreis Görlitz zu stellen. Die Kosten für die Aufwandsentschädigung trägt der Freistaat Sachsen. Die Auszahlung erfolgt durch den Landkreis Görlitz.

Die Jagd auf anderes Wild als Schwarzwild wird wie folgt beschränkt:

Die Ausübung der Jagd unter Einsatz von Jagdhunden zum Stöbern sowie von Jagdhelfern (Treibern) zur aktiven Beunruhigung des Wildes wird bis auf Widerruf untersagt.

Die Ausübung der Jagd auf anderes Wild als Schwarzwild wird in folgendem Teil des gefährdeten Gebietes bis auf Widerruf untersagt (Jagdverbot für alle Tierarten):

  • Gemeinde Bad Muskau nordwestlich des errichteten festen Zaunes von Köbeln bis zur Landesgrenze zu Brandenburg (Naturschutzgebiet Zschornoer Wald),
  • Gemeinde Hähnichen östlich der B115,
  • Gemeinde Horka nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL",
  • Gemeinde Neißeaue nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL" außer dem Streifen entlang der Neiße nördlich der genannten Bahnstrecke und östlich des Verlaufes des Festzaunes von der Bahnstrecke bis zur Gemeindegrenze Rothenburg/ O. L.,
  • Gemeinde Niesky östlich der B115 und nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL"
  • Gemeinde Rietschen östlich der B115, außerhalb des Truppenübungsplatzes Oberlausitz
  • in der Gemeinde Rothenburg/ O. L. das Gebiet mit folgenden Grenzen:
    • Im Norden Verlauf des Festzauns entlang der Grenze des Truppenübungsplatzes von der B115 bis zur S 127
    • Im Westen die Gemeindegrenze nördlich der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka
    • Im Süden südliche Begrenzung des gefährdeten Gebiets (Verlauf der Bahnstrecke DB6207 "Roßlau (Elbe) – Horka – Grenze DE/PL", weiter an der Gemeindegrenze zu Neißeaue Richtung Osten bis Kahlemeile,
    • Im Osten Verlauf des Festzauns entlang der Neiße  von Kahlemeile über Nieder-Neundorf, Rothenburg/ O. L,  Flugplatz Rotheburg, Lodenau Steinbach bis zur der Südostgrenze des Truppenübungsplatzes.

Das Verbot wird aufgehoben, sobald es die epidemiologische Lage und der Stand der Zaunbaumaßnahmen dies zulassen.


Vorgaben für die Schweinehalter:

 Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen sind verboten.

 

Anordnungen an die Allgemeinheit:

Über die Untersagung der Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen wird im Einzelfall durch die Landesdirektion Sachsen entschieden.

Es besteht Leinenzwang für Hunde.

Veranstaltungen mit Schweinen sind untersagt (z.B. Messen, Versteigerungen usw.).

Die Errichtung von Absperrungen mit einer wildschweinsicheren Umzäunung ist zu dulden.


Die Überwachung der Maßnahmen obliegt dem Landkreis Görlitz im Rahmen seiner örtlichen Zuständigkeit. Diese Allgemeinverfügung wird als Notbekanntmachung auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen veröffentlicht.
 

Die Pufferzone umfasst das gesamte Gebiet des Landkreises Görlitz nördlich der Bundesautobahn 4 sofern nicht bereits Teil des gefährdeten Gebietes.
 
In der Pufferzone finden die Vorgaben Anwendung, die in der Anlage: „Schutzmaßnahmen in der Pufferzone aufgrund des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Freistaat Sachsen, die kraft Gesetzes gelten: Stand: 09.12.2020“ wiedergegeben sind.
 

Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten für die Pufferzone:

Die Jagd auf alle Arten von Wild darf mit folgenden Einschränkungen erfolgen: Der Einsatz von Jagdhunden zum Stöbern sowie von Jagdhelfern (Treibern) zur aktiven Beunruhigung des Wildes wird bis auf Widerruf untersagt.

Der Landkreis Görlitz kann auf Antrag Ausnahmen von dieser Einschränkung genehmigen und diesbezüglich Auflagen erteilen.

Hinsichtlich der Kennzeichnung, Probennahme und der Beseitigung von Aufbruch und Schwarte von gesund erlegten Wildschweinen gilt die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 20. Oktober 2020, Az.: 25-5133/32/66 zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten[2]. Dies umfasst auch die dort jeweils geregelte Aufwandsentschädigung für die Jagdausübungsberechtigten.

Das Verbringen von in der Pufferzone erlegten Wildschweinen bzw. von frischem Wildschweinefleisch und Wildschweinefleischerzeugnissen aus der Pufferzone ist verboten. Der Landkreis Görlitz kann Ausnahmen für das Verbringen aus der Pufferzone in das sonstige Inland genehmigen, wenn das frische Wildschweinefleisch oder die Wildschweinefleischerzeugnisse von Wildschweinen gewonnen worden ist oder sind, die unmittelbar nach dem Erlegen virologisch mit negativem Ergebnis auf das Virus der ASP untersucht wurden.

Hinsichtlich des Umgangs mit krank erlegten Wildschweinen, konkret der Kennzeichnung, der Probennahme sowie der Entsorgung des Tierkörpers, gilt die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 20. Oktober 2020, Az.: 25-5133/32/66 zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten.2 Dies umfasst auch die dort jeweils geregelte Aufwandsentschädigung für die Jagdausübungsberechtigten.

Aufgrund der in der Pufferzone erforderlichen Suche nach verendeten Wildschweinen (verstärkte Fallwildsuche), die durch den Landkreis koordiniert wird, wird angeordnet:

Der Jagdausübungsberechtigte, dem im Rahmen seiner Hegepflicht die Fallwildsuche obliegt, hat im Rahmen seiner örtlichen Zuständigkeit an der Fallwildsuche mitzuwirken. 

Wird die verstärkte Fallwildsuche durch andere vom Landkreis Görlitz benannte Personen durchgeführt, haben die Jagdausübungsberechtigten diese in ihrem Revier zu dulden.

Hinsichtlich des Umgangs mit verendet aufgefundenen Wildschweinen (Fall- und Unfallwild), konkret der Anzeige, der Kennzeichnung, der Probennahme sowie der Entsorgung der Kadaver, gilt die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 20. Oktober 2020, Az.: 25-5133/32/66 zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten.2 Dies umfasst auch die dort jeweils geregelte Aufwandsentschädigung für die Jagdausübungsberechtigten.

Hunde und Gegenstände, bei der Jagd oder der Fallwildsuche verwendet werden, sind, soweit sie mit Wildschweinen oder Teilen von Wildschweinen in Berührung gekommen sind, durch ihre Halter bzw. durch die Jagdausübungsberechtigten zu reinigen und zu desinfizieren.

 

Vorgaben für die Schweinehalter in der Pufferzone:

Halter von Schweinen haben der zuständigen Behörde unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen.

Gehaltene Schweine sind so abzusondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen können.

Es sind geeignete Desinfektionsmöglichkeiten an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorten einzurichten.

Verendete, erkrankte und insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine, bei denen der Verdacht auf Afrikanische Schweinepest nicht ausgeschlossen werden kann, sind nach näherer Anweisung des Landkreises Görlitz virologisch und ggf. serologisch auf Afrikanische Schweinepest zu untersuchen.

Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Schweine in Berührung kommen können, sind durch den Halter so aufzubewahren, dass sie für Wildschweine unzugänglich sind.

Wer einen Hund auf dem Betriebsgelände eines Schweinebestandes hält, hat sicherzustellen, dass der Hund das Betriebsgelände nur unter Aufsicht verlässt.

Schweine dürfen auf öffentlichen oder privaten Straßen oder Wegen nicht getrieben werden, ausgenommen hiervon sind betriebliche Wege.

Erlegte oder verendet aufgefundene Wildschweine oder deren Teile sowie Gegenstände, mit denen Wildschweine in Berührung gekommen sein können, dürfen nicht in einen Hausschweine haltenden Betrieb verbracht werden.

Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen sind verboten.

 


Anordnungen an die Allgemeinheit in der Pufferzone:

Personen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind, haben Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nach näherer Anweisung des Landkreises Görlitz durchzuführen. Entsprechendes gilt für Hunde, die mit Wildschweinen oder Teilen davon in Berührung gekommen sind.

Veranstaltungen mit Schweinen sind untersagt (z.B. Messen, Versteigerungen usw.).

Die Errichtung von Absperrungen mit einem wildschweinsicheren Zaun ist zu dulden.

 
Im Einzelfall und beim Vorliegen der in der SchwPestV näher bezeichneten Voraussetzungen kann der Landkreis Görlitz Ausnahmen genehmigen bezüglich:
  • des Verbringens lebender Schweine (§ 14f Abs. 4 SchwPestV)
  • des Verbringens von Sperma, Eizellen und Embryonen (§ 14h Abs. 2 Nr. 2 SchwPestV)
  • des Verbringens von Wildschweinen, Wildschweinefleisch und Wildschweinefleischerzeugnissen (§ 14i Abs. 2 SchwPestV)
  • des Verbringens von tierische Nebenprodukten (§ 14j Abs. 2 SchwPestV).
     

Die Überwachung der Maßnahmen obliegt dem Landkreis Görlitz im Rahmen seiner örtlichen Zuständigkeit. Diese Allgemeinverfügung wird als Notbekanntmachung auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen veröffentlicht. 



Stand: 22.01.2021

Bei einem Wildschwein-Kadaverfund im Landkreis Görlitz wurde durch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) ein weiterer Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt.

Der Fundort liegt in der bestehenden Pufferzone und befindet sich ca. 2 Kilometer westlich des Flugplatzes Rothenburg und ca. 3,5 Kilometer von der Neiße entfernt. Da dies südlich – also außerhalb des bisherigen gefährdeten Gebietes liegt, müssen die Restriktionszonen erweitert werden.

Bei dem positiven Fund handelt sich ein um einen Keiler, der im Rahmen der regelmäßigen Fallwildsuche, die in der Pufferzone systematisch durchgeführt wird, aufgefunden wurde.

Die Sachverständigengruppe sowie der ASP-Krisenstab des Sozialministeriums werden sich zeitnah zu weiteren Abstimmungen treffen. Die neuen Restriktionszonen werden in der kommenden Woche in zwei Allgemeinverfügungen bekanntgegeben.

Die epidemiologischen Untersuchungen sind bereits aufgenommen worden. Zunächst wird um Fundort mit einem Radius von zwei bis drei Kilometern ein mobiler Elektrozaun gezogen, um eine Versprengung eventuell weiterer infizierter Tiere zu verhindern. Das bestehende gefährdete Gebiet und die Pufferzone werden schnellstmöglich räumlich angepasst. Die neu hinzugekommenen Teile des gefährdeten Gebietes werden ebenfalls schnellstmöglich mit einem Festzaun eingezäunt.

Zudem wurde bei einem Wildschwein, das in der Nähe von Skerbersdorf, ca. 80 Meter von der polnischen Grenze entfernt tierseuchenrechtlich entnommen wurde, das ASP-Virus durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.
Mit diesen beiden neuen Fällen erhöht sich die Zahl der ASP-positiven Fälle in Sachsen auf 19.


Stand: 29.12.2020

Im Landkreis Görlitz gibt es einen weiteren bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP). Ein, bei der Fallwildsuche in der als gefährdetem Gebiet ausgewiesenen Restriktionszone im Landkreis Görlitz, gefundenes Kadaverteil wurde bei Laboruntersuchungen sowohl in der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen als auch im Friedrich-Loeffler-Institut das ASP-Virus festgestellt. Damit erhöht sich die Zahl der ASP-Fälle in Sachsen auf aktuell 16. Der Fund wurde wie alle anderen vorher in unmittelbarer Nähe der Neiße, östlich des jüngst errichteten festen Wildschweinabwehrzauns festgestellt. Sämtliche in den aktuellen Allgemeinverfügungen der Landesdirektion Sachsen festgelegten Maßnahmen im gefährdeten Gebiet und in der Pufferzone bleiben gültig. Anpassungen sind nicht nötig.

Nach drei Zyklen der Fallwildsuche wurden bisher insgesamt 70 Kadaver oder Kadaverteile von Wildschweinen gefunden. Von diesen 70 Funden entfallen 37 auf den Truppenübungsplatz der Bundeswehr und wurden alle negativ befundet oder waren auf Grund des weit fortgeschrittenen Zersetzungsgrades nicht auswertbar. Außerhalb des militärischen Gebietes wurden insgesamt 33 Fallwildfunde gemeldet. Alle 16 positiven ASP-Fälle befinden sich in der Gemeinde Krauschwitz und erstrecken sich wie eine Perlenkette zwischen Sagar und Werdeck entlang der Neiße.

Insgesamt sind um das gefährdete Gebiet ca. 90 Kilometer fester Zaun installiert, davon 56 Kilometer an der deutsch-polnischen Grenze zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg im Norden und der Autobahn A4 bei Görlitz im Süden. Die Planungen für die Zäunung des erweiterten gefährdeten Gebietes im nordwestlichen Bereich bei Bad Muskau mit einer Länge von weiteren ca. 16 Kilometer sind abgeschlossen. Mit den Vorbereitungsarbeiten in Form des Ausforstens der Trasse sind ebenfalls weitgehend abgeschlossen. Zu Beginn des Jahres 2021 wird mit der Zäunung im Nordwesten begonnen.


Stand: 09.12.2020

Die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen (LDS) zur Festlegung eines gefährdeten Gebietes und weiterer Anordnungen zur Tierseuchenverhütung und -bekämpfung der Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 5. November 2020 wird durch die Allgemeinverfügung der LDS zur Erweiterung des gefährdeten Gebietes und weitere Anordnungen zur Tierseuchenverhütung und -bekämpfung der Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 9. Dezember 2020 ersetzt.


Das Gebiet um die im Freistaat Sachsen festgestellten ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen wird als gefährdetes Gebiet festgelegt. Das gefährdete Gebiet umfasst folgende Gemeinden bzw. Teile von Gemeinden im Landkreis Görlitz und ist in dem folgenden Kartenausschnitt als schraffierter Bereich mit folgenden Grenzen dargestellt:
 
  • Gemeinde Bad Muskau,
  • Gemeinde Krauschwitz östlich des folgenden Straßenzuges: B115 nördlicher Teil (Jämlitzer Weg) – S123 (Geschwister-Scholl-Straße) - B115 Südlicher Teil (Görlitzer Straße),
  • Gemeinde Rietschen östlich der B115 und nördlich der Südgrenze Truppenübungsplatz Oberlausitz,
  • Gemeinde Rothenburg/O.L. nördlich der Südgrenze Truppenübungsplatz Oberlausitz und Welschgraben,
  • Gemeinde Weißkeißel östlich der B115.


Es gelten damit neue Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten (JAB), Schweinehalter und für die Allgemeinheit. Insbeondere zur eingeschränkten Jagd von Wild und der Verbringung von erlegten Wildschweinen.

Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite der LDS veröffentlicht und tritt am 10. Dezember 2020 in Kraft.


Gleichzeitig wurde die Allgemeinverfügung der LDS zur Festlegung einer Pufferzone mit weiteren Anordnungen zur Tierseuchenverhütung und -bekämpfung der Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 5. November 2020 durch die Allgemeinverfügung der LDS zur Erweiterung der Pufferzone und weitere Anordnungen zur Tierseuchenverhütung und -bekämpfung der Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 9. Dezember 2020 ersetzt.


Als Pufferzone wird das Gebiet um das mit der Allgemeinverfügung vom 9. Dezember 2020,  festgelegte gefährdete Gebiet bestimmt. Die Pufferzone umfasst folgende Gemeinden und Teile von Gemeinden im Landkreis Görlitz:
 

  • Gemeinde Boxberg/O.L. östlich der K8481 und nördlich der S131,
  • Gemeinde Gablenz,
  • Stadt Görlitz nördlich der Bundesautobahn 4,
  • Gemeinde Groß Düben,
  • Gemeinde Hähnichen,
  • Gemeinde Krauschwitz sofern nicht bereits Teil des gefährdeten Gebietes,
  • Gemeinde Kreba-Neudorf östlich der S131 sowie der S121,
  • Gemeinde Mücka östlich der S121,
  • Gemeinde Neißeaue,
  • Gemeinde Niesky nördlich der S121 und westlich der B115,
  • Gemeinde Quitzdorf am See nördlich der S121,
  • Gemeinde Rietschen sofern nicht bereits Teil des gefährdeten Gebietes,
  • Gemeinde Rothenburg/O.L. sofern nicht bereits Teil des gefährdeten Gebietes,
  • Gemeinde Schleife,
  • Gemeinde Trebendorf östlich der K8481,
  • Gemeinde Weißkeißel sofern nicht bereits Teil des gefährdeten Gebietes,
  • Gemeinde Weißwasser/O.L. östlich der K8481.

Es gelten damit neue Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten (JAB), Schweinehalter und für die Allgemeinheit. Insbeondere zur Mitwirkung an der verstärkten Fallwildsuche und der Aufwandsentschädigung für JAB.

Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite der LDS veröffentlicht und tritt am 10. Dezember 2020 in Kraft

Karte 09

Eine interaktive Kartendarstellung beider Restriktionszonen finden Sie hier.
 

Stand: 07.12.2020

Am 30.11.2020 wurde die zweite schwerpunktorientierte Fallwildnachsuche im Gefährdeten Gebiet im zivilen Bereich abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 70 Kadaver oder Kadaverteile im gesamten Gefährdeten Gebiet, inklusive des Truppenübungsplatzes, gefunden. Davon  waren 14 ASP-positiv. Es gibt damit im Landkreis insgesamt 15 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest. Die ASP-positiven Tierkadaver wurden alle in der Gemeinde Krauschwitz zwischen den Ortsteilen Pechern und Sagar in unmittelbarer Nähe der Neiße östlich der Wildschweinbarriere gefunden, ausgenommen der zwei einzelnen Gliedmaßen,  welche mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Prädatoren verschleppt wurden.

Derzeit wird in den Gebieten der Pufferzone schwerpunktorientiert nach Fallwild gesucht. Dort gab es bislang einen ASP-negativen Kadaverfund.

Der Bau des festen Knotengeflechtzauns, parallel zur bereits bestehenden Wildschweinbarriere und um das Gefährdete Gebiet, als Teil der Bekämpfungsmaßnahmen, ist im zivilen Bereich weitestgehend abgeschlossen. Der Zaun schließt seit dem 02.12.2020 an den Zaun des Landes Brandenburg an. Die Bereiche des Truppenübungsplatzes sind komplett elektrisch eingezäunt und werden voraussichtlich bis Ende des Jahres mit einem festen Knotengeflechtzaun eingezäunt sein.

Nachdem sich in der letzten November Woche die Expertenteams des Friedrich Loeffler Institutes und der Europäischen Kommission ein Bild von der Lage im Landkreis Görlitz gemacht haben, wird nun über die nächsten Schritte und weiteren Maßnahmen für die Bekämpfung der ASP beraten.


Stand: 16.11.2020

Am heutigen Montag, 16.11.2020 konnte bereits vorzeitig die gezielte Suche nach toten Wildscheinen (Fallwildsuche) im zivilen Bereich des gefährdeten Gebietes im Landkreis Görlitz abgeschlossen werden.

„Dank der zahlreichen Helfer von Bundeswehr, Technischen Hilfswerk, der Freiwilligen Feuerwehren, dem Staatsbetrieb Sachsenforst und der Bereitschaftspolizei sowie den ortsansässigen Jägern und Hundeführern ist es uns gelungen am vergangenen Wochenende die letzten Teile des betroffenen zivilen Gebietes abzusuchen. Sie haben Hand in Hand mit unserem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt und dem Kreisforstamt eine hervorragende Arbeit geleistet.“ vermeldet Landrat Bernd Lange am Montagnachmittag.

Am Wochenende konnte das Virus erneut an je einem gefundenen Vorderlauf und einem Hinterlauf nachgewiesen werden. Die Fundorte liegen ebenfalls im Ortsteil Pechern in der Gemeinde Krauschwitz nahe der polnischen Grenze ca. 2 bzw. 4 Kilometer vom Erlegungsort des ersten positiven Wildschweines entfernt. Sie wurden vermutlich durch Prädatoren (Beutegreifer) verschleppt. Aktuell wartet der Landkreis noch auf Untersuchungsergebnisse weiterer Funde von Fallwild unmittelbar an bzw. aus der Neiße.

Die Fallwildsuche ist Teil der Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Görlitz und dient zur Ermittlung der Ausdehnung des tatsächlichen Infektionsgeschehens. Aktuell waren pro Tag bis zu 170 Personen im zivilen Bereich des gefährdeten Gebietes im Einsatz.


Stand: 05.11.2020

Die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen (LDS) zur Festlegung eines gefährdeten Gebietes und weiterer Anordnungen zur Tierseuchenverhütung und -bekämpfung (Afrikanische Schweinepest - ASP) vom 3. November 2020 musste aufgrund einer Rückmeldung der Europäischen Kommission optimiert werden. Die Änderungen betreffen ausschließlich die verbale Beschreibung und eine minimale Änderung der räumlichen Ausdehnung.

Es wird das Gebiet um die Abschussstelle eines ASP-infizierten Wildschwein in Krauschwitz/Pechern im Freistaat Sachsen als gefährdetes Gebiet festgelegt. Es umfasst folgende Gemeinden und Ortsteile im Freistaat Sachsen und ist in dem folgenden Kartenausschnitt als innere Linie (schraffiert) mit folgenden Grenzen dargestellt:

  • Gemeinde Krauschwitz östlich der B115
  • Gemeinde Weißkeißel östlich der B115
  • Gemeinde Rietschen östlich der B115 und nördlich der Südgrenze Truppenübungsplatz Oberlausitz


In diesem Gebiet gelten:

Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten:

  • Jagdverbot für alle Tierarten
  • verstärkte Fallwildsuche
  • Anzeigezeigepflicht von Fallwild (für die Mitwirkung wird eine Aufwandsentschädigung gewährt)


Vorgaben für die Schweinehalter:

 Im gefährdeten Gebiet sind Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen verboten.


Anordnungen an die Allgemeinheit:

  • Es gilt Leinenzwang für Hunde.
  • Eine Untersagung der Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen wird im Einzelfall durch die Landesdirektion Sachsen entschieden.
  • Veranstaltungen mit Schweinen sind im gefährdeten Gebiet untersagt.
  • Die Errichtung von Absperrung mit einer wildschweinsicheren Umzäunung ist zu dulden.
     

Allgemeinverfügung zur Festlegung eines gefährdeten Gebietes vom 05.11.2020 
 

Weiterhin wurde die Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Pufferzone mit weiteren Anordnungen veröffentlicht.

Als Pufferzone wird das Gebiet um das mit der Allgemeinverfügung vom 5. November 2020, festgelegte gefährdete Gebiet bestimmt. Die Pufferzone umfasst folgende Gemeinden und Ortsteile im Landkreis Görlitz und ist in dem folgenden Kartenausschnitt gemäß Legende mit folgenden Grenzen dargestellt:

  • Gemeinde Gablenz
  • Gemeinde Bad Muskau
  • Gemeinde Krauschwitz sofern nicht bereits Teil des Gefährdeten Gebietes
  • Gemeinde Weißkeißel sofern nicht bereits Teil des Gefährdeten Gebietes
  • Gemeinde Rietschen sofern nicht bereits Teil des Gefährdeten Gebietes
  • Gemeinde Hähnichen
  • Gemeinde Rothenburg/ O. L.
  • Gemeinde Neißeaue
  • Gemeinde Görlitz nördlich der Bundesautobahn 4


In diesem Gebiet gelten:

Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten:

  • Jagdverbot für alle Tierarten
  • verstärkte Fallwildsuche
  • Anzeigezeigepflicht von Fallwild (für die Mitwirkung wird eine Aufwandsentschädigung gewährt)
     

Vorgaben für die Schweinehalter:

  • Schweinehalter haben der zuständigen Behörde unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine, die Nutzungsart und den Standort, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen.
  • Die Schweine sind so abzusondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen können.
  • Es muss geeignete Desinfektionsmöglichkeiten an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorten eingerichtet werden.
  • Verendete und erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine, bei denen der Verdacht auf Afrikanische Schweinepest nicht ausgeschlossen werden kann, sind nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde serologisch oder virologisch zu untersuchen.
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Schweine in Berührung kommen können, müsssen für Wildschweine unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Ein Hund auf dem Betriebsgelände eines schweinehaltenden Betriebes darf das Gelände nur unter Aufsicht verlassen.
  • Schweine dürfen auf öffentlichen oder privaten Straßen oder Wegen nicht getrieben werden, ausgenommen hiervon sind betrieblichen Wege.
  • Erlegte oder verendet aufgefundene Wildschweine oder deren Teile sowie Gegenstände, mit denen Wildschweine in Berührung gekommen sein können, dürfen nicht in einen schweinehaltenden Betrieb verbracht werden.
  • Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen ist verboten.


Anordnungen an die Allgemeinheit:

  • Personen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind, haben Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nach näherer Anweisung des LÜVA durchzuführen. Das gilt auch für Hunde.
  • Veranstaltungen mit Schweinen sind untersagt.
  • Die Errichtung von Absperrungen mit einem wildschweinsicheren Zaun ist zu dulden.
     

Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Pufferzone vom 05.11.2020
 

Karte PZ und GG

Die detailierte Karte zum Download.


Stand: 01.11.2020
Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Sachsen zu verhindern, hat der Freistaat zwei Allgemeinverfügungen  erlassen. Darin wurde eine Restriktionszone und eine Pufferzone festlegt, in der für Jäger, Schweinehalter und die Allgemeinheit besondere Regelungen gelten. Die Restriktionszone beschreibt ein sogenanntes gefährdetes Gebiet um die Abschussstelle eines mit ASP infizierten Wildschweins in der Ortslage Krauschwitz/Pechern im Landkreis Görlitz. Die Pufferzone wurde nun ebenfalls definiert.

Für Jäger gilt in diesem Gebiet ein Jagdverbot für alle Tierarten. Gestartet wird eine intensive Suche nach sogenanntem Fallwild, um einen Überblick über die tatsächliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu bekommen, bzw. den Nachweis zu erbringen, dass es zu keinem weiteren Eintrag gekommen ist. Für verendet gefundene Wildschweine gilt eine Anzeigepflicht. Jäger, die Fallwild anzeigen sowie bei der Bergung und Beseitigung mitwirken, erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Schweinhaltern ist in diesem Gebiet die Freilandhaltung und der Auslauf von Schweinen untersagt. Für Hundehalter und ihre Tiere gilt ein Leinenzwang. Messen, Versteigerungen und sonstige Veranstaltungen mit Schweinen sind untersagt. Über die Nutzung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen wird im Einzelfall entschieden.

Am 31. 10. 2020 hatte das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt, dass ein am 27.10.2020 im Landkreis Görlitz geschossenes Wildschwein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Das Tier wurde in der Landesuntersuchungsanstalt am 29.10. untersucht und der Verdacht am 30.10.2020 ausgesprochen. Das Tier wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Krauschwitz erlegt. Ein zeitgleich geschossener Frischling war negativ getestet worden.

Der Krisenstab des Sozialministeriums und das Landestierseuchenbekämpfungszentrum wurden am Wochenende aktiviert und eingerichtet. In Absprache mit dem Landkreis und der Bundeswehr wurden die Restriktionszone und die Maßnahmen festgelegt. Deren Überwachung obliegt dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes des Landkreises.

Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung ist auf der In­ter­net­sei­te der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen einsehbar. Sie tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.
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Hausanschrift
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Postanschrift
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