Telekom startet Glasfaser-Ausbau im Landkreis Görlitz

Im Landkreis Görlitz erhalten demnächst weitere zehn Kommunen schnelles Internet. Die Planungen für den geförderten Breitbandausbau im Landkreis Görlitz in den Clustern 4, 6, 7, und 9 laufen auf Hochtouren. Für diese Gebiete hatte die Telekom nach einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag erhalten und bereits im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen. Dazu gehören die Städte und Gemeinden Rothenburg, Hähnichen, Boxberg, Kreba-Neudorf, Weißwasser, Weißkeißel, Krauschwitz, Gablenz, Bad Muskau und Niesky.

Spatenstich Schild_Baustellen-Besichtigung der Telekom in Rothenburg_Breitbandausbau_©Landratsamt Görlitz Bei einem Vorort-Termin heute an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/O.L. machten sich der Innenminister des Freistaates Sachsen, Roland Wöller, der Landrat des Landkreises Görlitz, Bernd Lange, der Leiter Technik der Telekom in Ostdeutschland, Alexander Vogler, der Regionalleiter der atene KOM, Daniel Knohr, der Wirtschaftsdezernent des Landkreises Görlitz, Thomas Rublack sowie Bürgermeister der beteiligten Kommunen ein Bild vom Fortschritt bei den Arbeiten zum Glasfaserausbau.

Gruppenfoto Erdaushub_Baustellen-Besichtigung der Telekom in Rothenburg_Breitbandausbau_©Deutsche Telekom Carsten Kaempf, Rektor der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), begrüßte die Gäste und betonte, dass der Breitbandausbau auch für die Aus- und Fortbildung der Sächsischen Polizei ein wichtiger Meilenstein sei und im Rahmen der Digitalisierung maßgeblich zum Ausbau eines fortschrittlichen und modernen „Campus 4.0“ beitrage.

„In ganz Sachsen wollen wir in der Fläche beim Breitbandausbau deutlich zügiger vorankommen als bislang, denn schnelles Internet ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen, für Wachstum und auch für die Lebensqualität.“, sagt Sachsens Innenminister Wöller. „Schnelle Datenleitungen sind auch Voraussetzung für e-Learning sowie für Erfolg versprechende Technologien wie eine leistungsfähige Telemedizin. Der Glasfaserausbau hier im Landkreis Görlitz trägt zur Entwicklung der gesamten Region bei. Ich danke all denjenigen, die dazu beitragen, dass der Glasfaser-Ausbau im Landkreis Görlitz auf Hochtouren läuft.“

Landrat_Baustellen-Besichtigung der Telekom in Rothenburg_Breitbandausbau_©Landratsamt Görlitz „Mit Blick auf die Herausforderungen der nächsten Jahre brauchen wir im Landkreis Görlitz eine entsprechende Bandbreite, um als Wirtschafts- wie Wissenschaftsstandort attraktiv und leistungsfähig zu bleiben und um den Menschen, vor allem im ländlichen Raum, ein lebenswertes Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein, um die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu stärken und die Digitalisierung aller Bereiche zu meistern. Daher freue ich mich heute umso mehr, dass die Arbeiten im Landkreis Görlitz gut vorankommen und demnächst weitere Kommunen an ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen werden“, sagt Görlitz‘ Landrat Bernd Lange.

Und der Leiter der Telekom Technik in Ostdeutschland, Alexander Vogler, ergänzt: „Wir sind stolz, dass wir den Landkreis Görlitz von unserem Angebot überzeugt haben und bedanken uns für das Vertrauen. Es handelt sich um eines der größten Einzelprojekte dieser Art in Deutschland. Ab heute wird gebaut. Wir zeigen, dass ländlicher Raum und schnelles Internet kein Widerspruch sind. Ein Ausbauschwerpunkt bei der Telekom ist weiterhin Ostdeutschland: Neben diesem Projekt haben wir ähnlich große Projekte auch in den Landkreisen Bautzen, Vorpommern-Rügen, im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, im Kyffhäuserkreis in Thüringen und im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. In weniger als einem Jahr werden die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Görlitz mit Geschwindigkeiten von 1 Gigabit ins Internet gehen können. Damit spielt dieser Landkreis in der 1. Liga in Sachen ‚digitale Infrastruktur“.


Hintergrund
Der Landkreis Görlitz hat sich dazu entschlossen, den Breitbandausbau in den Gebieten zu fördern, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau nicht stattfinden wird. Das ist dort der Fall, wo die Leitungsanbindung keine Bandbreite von mindestens 30 Megabit/Sekunde gewährleistet und diese Leistung voraussichtlich auch nicht innerhalb von drei Jahren im Marktwettbewerb geschaffen wird. Die Kosten werden durch ein Förderprogramm des Bundes und aus Mitteln des Freistaates getragen.
Bis zum Jahr 2022 sollen die sogenannten „weißen Flecken“ – Gebiete, die eigenwirtschaftlich nicht erschlossen werden – an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Fördermittelgeber für den Breitbandausbau im Landkreis Görlitz sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, die Bundesförderung Breitband sowie das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Görlitz sind auf der Internetseite unter https://digitaler.landkreis.gr/ zu finden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich schon jetzt für weitere Informationen unter www.telekom.de/netzausbau kostenlos registrieren.

Gruppenfoto am Bagger_Baustellen-Besichtigung der Telekom in Rothenburg_Breitbandausbau_©Landratsamt Görlitz
Erster Spatenstich der Telekom an der Polizeihochschule in Rothenburg (v.l.n.r.): Alexander Vogler (Deutsche Telekom), Thomas Rublack (Wirtschaftsdezernent Landkreis Görlitz), Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller (Sächsischer Innenminister), Landrat Bernd Lange (Landkreis Görlitz),Heike Böhm (Bürgermeisterin der Stadt Rothenburg O.L.) Daniel Knohr (Regionalleiter atene Kom GmbH), Carsten Kaempf (Rektor der Hochschule der Sächsischen Polizei)

Baustellenbanner Telekom_©Landratsamt Görlitz
Baustellen-Banner der Telekom zum Breitbandausbau im Landkreis Görlitz

 
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