UPDATE: Erkrankung mehrerer Schüler in Bildungsstätte Zittau

Im Rahmen eines Projekttages sind am vergangenen Donnerstagnachmittag, 4. Juli 2019, mehrere Schüler/innen in der Lisa-Tetzner-Schule in Zittau mit den Symptomen Übelkeit und Erbrechen erkrankt.

Durch Mitarbeiter/innen des Gesundheitsamtes des Landkreises Görlitz wurde daraufhin am Wochenende versucht, mit allen Teilnehmern des Projekttages telefonisch Kontakt aufzunehmen. Durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) erfolgte die Auswertung eingehender Befunde sowie Gespräche mit den Beteiligten.

Dabei konnte ermittelt werden, dass zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt 21 Kinder und vier Erwachsene im zeitlichen Zusammenhang mit dieser Veranstaltung akut mit den Symptomen Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerz und Durchfall erkrankt waren. Im Rahmen der notfallmedizinischen Versorgung wurden insgesamt neun Kinder zur kurzzeitigen stationären Therapie und Überwachung eingewiesen. Lebensbedrohliche Symptome bestanden nicht. Die Ermittlungen des LÜVAs und des Gesundheitsamtes konzentrierten sich auf den naheliegenden Verdacht, dass die akuten Erkrankungen durch die gemeinsam eingenommenen Speisen während der Veranstaltung verursacht wurden. Durch das LÜVA wurden am 4. Juli 2019 entsprechende Proben zur Untersuchung aus den noch vorhandenen Lebensmitteln entnommen und zur Diagnostik an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen eingeschickt.

Im Ergebnis der bisher vorliegenden Untersuchung zeigt sich eine bakterielle Kontamination eines gemeinschaftlich in der Vorbereitung hergestellten Nudelsalates, bei der eine Analyse möglicher Fehler im Herstellungsprozess erforderlich ist. Die gemeinschaftliche Herstellung von Speisen ist Inhalt des Lehrkonzeptes der Lisa-Tetzner-Schule Zittau. Die übrigen untersuchten Lebensmittel - Bratwurst und Eis - zeigten keine relevanten Auffälligkeiten.

Für die im Nudelsalat gefundenen Krankheitserreger - Staphylokokken - ist es typisch, dass die Inkubationszeit zwischen Aufnahme des Erregers und ersten Krankheitssymptomen nur wenige Stunden betragen kann. Staphylokokken konnten auch in der Stuhlprobe eines erkrankten, stationär behandelten Kindes nachgewiesen werden. Alle Kinder sind zum jetzigen Zeitpunkt aus der stationären Betreuung entlassen.

Den Eltern wird durch die Schulleitung eine gemeinsame Auswertung des Geschehens mit den beiden beteiligten Ämtern angeboten.

(Stand: 9. Juli 2019, 11 Uhr)

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Im Rahmen einer schulischen Veranstaltung sind am Donnerstagnachmittag mehrere Schüler einer Bildungsstätte an der Goethestraße in Zittau mit den Symptomen von Übelkeit und Erbrechen erkrankt. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 37 Erwachsene und 75 Kinder teil. Gegenwärtig ist bekannt, dass bisher bei insgesamt 17 Kindern und zwei Erwachsenen diese Symptome aufgetreten sind. Neun Kinder davon wurden stationär in das Krankenhaus Zittau eingewiesen. In Zusammenarbeit des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes und des Gesundheitsamtes des Landkreises Görlitz wird Kontakt mit den Kindern und Erwachsenen, die an der Schulveranstaltung teilgenommen haben, hergestellt und anschließend individuell entschieden, ob eine zusätzliche Diagnostik erfolgen muss. Darüber hinaus sind Beratungen im schulischen Umfeld zu notwendigen Desinfektionsmaßnahmen erfolgt. Bei den stationär behandelten Personen bestand zu keinem Zeitpunkt eine lebensgefährliche Symptomatik.

Die Untersuchungen der entnommenen Proben dauern noch an. Mit ersten Ergebnissen ist frühestens Anfang der nächsten Woche zu rechnen. Eine exakte Zahl aller Erkrankungen kann gegenwärtig ebenfalls noch nicht beziffert werden. Auch über auslösende Ursachen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.

(Stand: 5. Juli 2019, 12 Uhr)
 

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Im Rahmen einer schulischen Veranstaltung sind am Donnerstagnachmittag mehrere Schüler einer Bildungsstätte an der Goethestraße in Zittau mit den Symptomen von Übelkeit und Erbrechen erkrankt. Insgesamt 85 Kinder und 20 Betreuende hatten zuvor gemeinsam ein Mittagessen eingenommen. Rettungskräfte umsorgten zunächst 17 erkrankte Kinder und zwei Erwachsene. Fünf Kinder davon wurden schließlich in ein Krankenhaus eingewiesen. Ob und inwieweit die Mahlzeit den Beschwerden der Kinder und Jugendlichen Anlass gegeben hatte, ist derzeit noch unklar. Entsprechende Proben wurden durch das Lebensmittel- und Überwachungsamt des Landkreises Görlitz entnommen und zur Untersuchung weitergeleitet. Auch das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz ist involviert worden. Erste Ergebnisse sind morgen Nachmittag zu erwarten.

Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und untersucht ebenfalls die Umstände, die zu den Erkrankungen geführt haben könnten.

Die Schule bleibt am morgigen Tag geschlossen. Die Eltern werden über den Schulleiter informiert.

(Stand: 4. Juli 2019, 19 Uhr)

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