Wo gibt es die meisten Pilze?

Pilzkörbe Ganz einfach: im Wald. Und damit es auch in Zukunft viele Pilze geben wird, gibt das Kreisforstamt einige nützliche Tipps und Verhaltensregeln für den Waldbesuch:

  • So dürfen nach Sächsischen Waldgesetz keine Verjüngungsflächen betreten werden. Das gilt vor allen Dingen für eingezäunte Flächen. In ihnen wurden junge Bäume angepflanzt, welche die nächste Baumgeneration bilden sollen. Oder die alten Bäume im Oberstand haben sich von alleine ausgesamt und kleine Bäumchen haben sich unter ihnen eingefunden. Beides, gepflanzte Bäume oder sogenannte Naturverjüngung, müssen durch einen Wildschutzzaun vor Rehen geschützt werden, welche die besonders nahrhaften Knospen und Triebe der Bäumchen sonst abfressen (verbeißen) würden. Wenn ein Reh erstmal in den Zaun gelangt ist, findet es zum einen so schnell nicht mehr raus und kann in Panik geraten. Zum anderen schädigt es die jungen Bäumchen immens, so dass diese sogar absterben können.
     
  • Das Parken von Autos und anderen Fahrzeugen im Wald ist verboten. Zum einen, um nicht versehentlich einen Waldbrand auszulösen. Das kann passieren, wenn der heiße Katalysator an trockenes Gras, Nadeln oder anderem Brennbaren kommt. Zum anderen dürfen die Einfahrten der Waldwege nicht zugeparkt und auch nicht die Autos am Rand der Einfahrten abgestellt werden. Dort könnten sonst Feuerwehrfahrzeuge, Krankenwagen und auch Holztransporter nicht mehr in den Wald gelangen. Deshalb ist es ratsam, sich vor der großen Parkplatz- und anschließenden Pilzsuche im Internet oder auf Papierkarten zu informieren, wo es den nächstgelegenen offiziellen Parkplatz gibt. Dieser ist meist viel näher am Pilzsuchgebiet, als man denkt.
     
  • Müll darf nicht im oder am Wald entsorgt werden. Das sieht nicht nur unansehnlich aus, sondern gefährdet die Tier- und Pflanzenwelt. So wurde schon mal ein Wildschwein entdeckt, welches eine Metalldose um den Rüssel hatte und diese nicht mehr loswurde.
     
  • Laut sächsischem Waldgesetz dürfen Pilze nur für den persönlichen Bedarf sowie pfleglich entnommen, sprich gepflückt werden. Wenn man sich an eine alte Regel hält, macht man es wohl richtig: ein Drittel des gefundenen Naturguts für den Finder, ein Drittel für die Mitmenschen und  ein Drittel für die Natur.
     

Damit wird es auch in Zukunft viele Pilze an vielen Stellen geben.

 

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