Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum veröffentlicht

Ulbig: "Wichtiger Leitfaden auch für die sächsisch-polnische Zusammenarbeit"

Das „Gemeinsame Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030“ ist veröffentlicht und gibt die wichtigsten programmatischen Vorstellungen der Raumentwicklung für den polnisch-deutschen Verflechtungsraum bis 2030 wieder. Es wurde seit 2014 vom Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschuss erarbeitet und ist ein Beitrag zur Umsetzung der Vereinbarungen zur guten Nachbarschaft und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen. 

Das Konzept stellt Ziele hinsichtlich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, des Ausbaus eines gemeinsamen Arbeitsmarktes sowie der Förderung des Tourismus, der Zusammenarbeit der Hochschulen und der Verbesserung des Spracherwerbs vor.  Ein weiteres Thema ist der Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes. 

„In Zeiten der Globalisierung und des Strukturwandels ist ein abgestimmtes und vernetztes regionales Handeln unabdingbar. Sachsen und Niederschlesien können bereits auf eine erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit zurückblicken und stolz auf das bisher Erreichte sein. Das nun vorliegende Zukunftskonzept ist eine raumordnerische Handlungsempfehlung für die zuständigen Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Gesellschaft und künftig auch ein Leitfaden für die sächsisch-polnische Zusammenarbeit“, sagte  Innenminister Markus Ulbig. „Zugleich fördern wir das grenzüberschreitende Zusammenwirken vieler Menschen und Institutionen“, so Ulbig. 

Der Deutsch-Polnische Raumordnungsausschuss verständigte sich darauf, den Prozess der Umsetzung der im Zukunftskonzept genannten Vorhaben zu begleiten und zu fördern. Dazu wird das Sächsische Staatsministerium des Innern mit dem Projekt „Smart Integration“, das gemeinsam mit dem  Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen–Sachsen 2014-2020 entwickelt wurde, beitragen. Wichtige Säulen dieses Projektes sind die Themen Raumordnung–Grenzraumstudie, Regionalentwicklung, Daseinsvorsorge sowie grenzüberschreitendes medizinisches Rettungswesen. Ziel ist der Aufbau eines polnisch-sächsischen Netzwerkes von Akteuren und die Verbesserung der Lebensbedingungen im Grenzraum. 

Das „Gemeinsame Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum–Vision 2030“ steht im Internet als Download zur Verfügung: www.kooperation-ohne-grenzen.de 
Die Druckversion erscheint Anfang kommenden Jahres auf Deutsch, Polnisch, Englisch und Französisch.  

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