Eckpunkte für die Ausgestaltung der künftigen Förderprogramme

Eckpunkte für die Ausgestaltung der künftigen Förderprogramme der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in den Jahren 2014-2020 wurden im SMUL festgelegt

Die Landkreise Görlitz und Bautzen haben im Rahmen der Vorbereitung der nächsten Förderperiode 2014-2020 gemeinsame Handlungsschwerpunkte für die Strategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ausgearbeitet. Dieses Dokument soll das Interesse und den Mitwirkungswillen der beiden Landkreise an dem Ausgestaltungsprozess der grenzüberschreitenden Förderprogramme betonen und die Prioritäten der trinationalen Zusammenarbeit für die nächsten Jahre darstellen.

Mit der Pressemitteilung vom 26.11.2013 informierte das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dass die Eckpunkte für die Ausgestaltung der künftigen Förderprogramme der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in Jahren 2014-2020 festgelegt wurden. Laut SMUL umfasst die künftige Fördergebietskulisse die unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik bzw. zur Republik Polen liegenden sächsischen Landkreise Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz.

Der tschechische Teil des gemeinsamen Fördergebietes umfasst die Bezirke Karlsbad, Ústí nad Labem und Liberec. Zum künftigen Fördergebiet an der sächsisch-polnischen Grenze gehören neben dem Landkreis Görlitz, der Landkreis Bautzen und auf polnischer Seite die Unterregion Jeleniogórski der Woiwodschaft Niederschlesien sowie der Landkreis Żarski der Woiwodschaft Lubuskie."

Das Ministerium bestimmte auch die Förderprioritäten: Tourismus, Bildung, lebenslanges Lernen oder Risikoprävention. Diese Schwerpunkte werden in der gemeinsamen Redaktionsgruppe der Länder diskutiert. Die gleichen Prioritäten wurden durch die Landkreise Görlitz und Bautzen in ihren Handlungsschwerpunkten schon im März 2013 als höchste Priorität eingestuft. Damit wurden die Empfehlungen des Landkreises zu großen Teilen bei der Entscheidung des Ministeriums berücksichtigt

Der Freistaat Sachsen erhält für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von insgesamt 130 266 482 Euro, um die Ziel 3-Programme weiter fortzuführen. Davon stehen ca. 77 Prozent für das Programm mit der Tschechischen Republik und 23 Prozent für die Zusammenarbeit mit der Republik Polen zur Verfügung.

Somit wird die gute Zusammenarbeit des Landkreises Görlitz mit den Nachbarlandkreisen, -städten und -gemeinden auch in den nächsten Jahren durch die Europäische Union gefördert.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite des Medienservices der Sächsischen Staatskanzlei www.medienservice.sachsen.de/medien/news/188550

Die Handlungschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen finden Sie als Online-Dokument hier 
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