Bundestagswahl 2017

Musterstimmzettel für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 157 – Görlitz zum Download als pdf
Öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Kreiswahlvorschläge
in dem Wahlkreis 157 – Görlitz
für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 

Gemäß § 26 des Bundeswahlgesetzes (BWG) und § 38 der Bundeswahlordnung (BWO) hat der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 157 - Görlitz in seiner Sitzung am Freitag, den 28. Juli 2017 die folgenden Kreiswahlvorschläge zugelassen:
 
Lfd. Nr.Nr. der LandeslisteBewerberin/Bewerber (Familienname, Vornamen, Beruf oder Stand, Jahr der Geburt, Geburtsort, Anschrift der HauptwohnungName der einreichenden Partei mit Kurzbezeichnung
11Kretschmer, Michael, Bundestagsabgeordneter, geb. 1975 in Görlitz, Girbigsdorfer Straße 47, 02829 MarkersdorfChristlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
22Ahrens, Thorsten, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), geb. 1968 in Bremervörde, Uferstraße 15, 02826 GörlitzDIE LINKE (DIE LINKE)
33Jurk, Thomas Edmund, Funkmechaniker, Bundestagsabgeordneter, geb. 1962 in Görlitz, Kaupener Str.11, 02957 WeißkeißelSozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
44Chrupalla, Tino, selbstständiger Malermeister, geb. 1975 in Weißwasser, Siedlung 14, 02953 GablenzAlternative für Deutschland (AfD)
55Prof. Dr. Schulze, Joachim, Hochschullehrer, geb. 1952 in Gütersloh, Rothenburger Straße 6, 02826 GörlitzBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
67Schlagehan, Christine, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH), geb. 1975 in Görlitz, Beiersdorfer Straße 9, 02708 SchönbachFreie Demokratische Partei
(FDP)
79Große, Steffen, Regierungsangestellter,  geb. 1967 in Stralsund, Wachwitzer Bergstr. 12c, 01326 DresdenFREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER)
810Dr. Papadopulos, Ilias, Tierarzt, geb. 1954 in Dmanisi (Georgien), Rauschwalder Straße 34, 02826 GörlitzBürgerrechtsbewegung Solidarität
(BüSo)
 
Görlitz, den 01.08.2017
Karl Ilg, Kreiswahlleiter

Anordnung des Kreiswahlleiters zur Bildung von Briefwahlvorständen im Wahlkreis 157 – Görlitz für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 

Auf Grund des § 8 Abs. 3 Bundeswahlgesetz (BWahlG), sowie § 7 Nr. 1 bis 3  Bundeswahlordnung (BWO) und des § 1 Abs. 3 der Verordnung der Sächsischen Staatsregierung zur Übertragung von Zuständigkeiten nach dem Bundeswahl- und dem Europawahlgesetz (BWG.EuWG-ZustVO) wird für den Wahlkreis 157 - Görlitz die Einsetzung von Wahlvorstehern und Wahlvorständen zur Feststellung des Briefwahlergebnisses wie folgt angeordnet: 

  1. In den Gemeinden Kottmar und Krauschwitz, sowie den Städten Ebersbach-Neugersdorf, Herrnhut, und Niesky wird je ein Briefwahlvorstand gebildet. 
  2. In der Stadt Zittau werden zwei Briefwahlvorstände gebildet. 
  3. In der Stadt Görlitz werden elf Briefwahlvorstände gebildet.
  4. Bei der Gemeinde Waldhufen wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Mitgliedsgemeinden des Verwaltungsverbandes Diehsa, die Gemeinden Hohendubrau, Mücka, Quitzdorf am See und Waldhufen gebildet. Dieser gemeinsame Briefwahlvorstand stellt das Briefwahlergebnis in einer gemeinsamen Wahlniederschrift und Ergebnismeldung fest. 
  5. Bei der Gemeinde Kodersdorf wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Mitgliedsgemeinden des Verwaltungsverbandes Weißer Schöps/Neiße, die Gemeinden Horka, Kodersdorf, Neißeaue und Schöpstal gebildet. Dieser gemeinsame Briefwahlvorstand stellt das Briefwahlergebnis in einer gemeinsamen Wahlniederschrift und Ergebnismeldung fest. 
  6. In der Stadt Bad Muskau wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Bad Muskau und die Gemeinden Gablenz, Groß Düben, Schleife und Trebendorf gebildet. 
  7. In der Stadt Weißwasser/O.L. wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Weißwasser/O.L. und die Gemeinde Weißkeißel gebildet. 
  8. In der Gemeinde Boxberg/O.L. wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Gemeinden Boxberg/O.L. Kreba-Neudorf und Rietschen gebildet. 
  9. In der Stadt Rothenburg/O.L. wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Rothenburg/O.L. und die Gemeinde Hähnichen gebildet. 
  10. In der Stadt Reichenbach/O.L. wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Reichenbach/O.L. und die Gemeinden Königshain und Vierkirchen gebildet.
  11. In der Stadt Bernstadt a. d. Eigen wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Städte Bernstadt a. d. Eigen und Ostritz sowie die Gemeinden Schönau-Berzdorf a. d. Eigen und Markersdorf gebildet. 
  12. In der Stadt Neusalza-Spremberg wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Neusalza-Spremberg und die Gemeinden Beiersdorf, Dürrhennersdorf, Oppach und Schönbach gebildet.
  13. In der Gemeinde Oderwitz wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Gemeinden Oderwitz und Mittelherwigsdorf gebildet. 
  14. In der Stadt Seifhennersdorf wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Stadt Seifhennersdorf und die Gemeinde Leutersdorf gebildet. 
  15. In der Gemeinde Olbersdorf wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Gemeinden Bertsdorf-Hörnitz, Kurort Jonsdorf, Olbersdorf und Oybin gebildet. 
  16. In der Gemeinde Großschönau wird ein gemeinsamer Briefwahlvorstand für die Gemeinden Großschönau und Hainewalde gebildet. 
  17. In der Stadt Löbau werden zwei gemeinsame Briefwahlvorstände für die Stadt Löbau und die Gemeinden Großschweidnitz, Lawalde und Rosenbach gebildet.

Eine Änderung dieser Anordnung bleibt für den Fall vorbehalten, dass auf einen Briefwahlvorstand voraussichtlich weniger als 50 Wahlbriefe entfallen (vgl. § 7 Nr. 1 BWO).

Änderungen dieser Anordnung, die unmittelbar vor dem Wahltag veranlasst sind, können auch ohne Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgen.


Karl Ilg, Kreiswahlleiter                                  Görlitz, den 25. April 2017


Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters des Wahlkreises 157 (Görlitz) zur Einreichung von Kreiswahlvorschlägen für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017

Aufforderung zur Einreichung von Kreiswahlvorschlägen

Gemäß § 19 des Bundeswahlgesetzes (BWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Juli 1993 (BGBl. I S. 1288, 1594), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. Mai 2016 (BGBl. I S. 1062), in Verbindung mit § 32 der Bundeswahlordnung (BWO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 2002 (BGBl I S. 1376), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 13. Mai 2013 (BGBl. I S. 1255), fordere ich hiermit die Parteien und die Wahlberechtigten zur möglichst frühzeitigen Einreichung der Kreiswahlvorschläge für den Wahlkreis 157 (Görlitz) für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 auf.

Die Kreiswahlvorschläge sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 157 bis spätestens 17. Juli 2017, 18.00 Uhr, schriftlich einzureichen (§ 19 Bundeswahlgesetz).

Die Postanschrift lautet:

Landkreis Görlitz

Kreiswahlleiter

Postfach 30 01 52

02806 Görlitz

Die Hausanschrift lautet:

Landkreis Görlitz

Kreiswahlleiter

Bahnhofstraße 24

02826 Görlitz


A. Voraussetzungen für die Einreichung von Kreiswahlvorschlägen

  1. Kreiswahlvorschläge können von Parteien und nach Maßgabe des § 20 BWG von Wahlberechtigten eingereicht werden. Eine Partei kann in jedem Wahlkreis nur einen Kreiswahlvorschlag einreichen.
  2. Parteien, die im Deutschen Bundestag oder einem Landtag seit deren letzter Wahl nicht aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren, können als solche einen Kreiswahlvorschlag nur einreichen, wenn sie spätestens am 19. Juni 2017 bis 18.00 Uhr dem Bundeswahlleiter (Statistisches Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden) ihre Beteiligung an der Wahl schriftlich angezeigt haben und der Bundeswahlausschuss ihre Parteieigenschaft festgestellt hat.

In der Anzeige ist anzugeben, unter welchem Namen sich die Partei an der Wahl beteiligen will. Die Anzeige muss von mindestens drei Mitgliedern des Bundesvorstands, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Hat eine Partei keinen Bundesvorstand, so tritt der Vorstand der jeweils obersten Parteiorganisation an die Stelle des Bundesvorstands.

Die schriftliche Satzung und das schriftliche Programm der Partei sowie ein Nachweis über die satzungsgemäße Bestellung des Vorstands sind der Anzeige beizufügen. Der Anzeige sollen Nachweise über die Parteieigenschaft nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Parteiengesetzes beigefügt werden.

3. Der Bundeswahlausschuss stellt spätestens am 7. Juli 2017 für alle Wahlorgane verbindlich fest, welche Parteien im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren und welche Vereinigungen, die ihre Beteiligung angezeigt haben, für die Wahl als Parteien anzuerkennen sind. Gegen eine Feststellung, die sie an der Einreichung von Wahlvorschlägen hindert, kann eine Partei oder Vereinigung binnen vier Tagen nach deren Bekanntgabe Beschwerde zum Bundesverfassungsgericht erheben. In diesem Fall ist die Partei oder Vereinigung von den Wahlorganen bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, längstens bis zum Ablauf des 27. Juli 2017 wie eine wahlvorschlagsberechtigte Partei zu behandeln.

B. Inhalt und Form der Kreiswahlvorschläge

1. Als Bewerber kann in einem Kreiswahlvorschlag nur benannt werden, wer

  1. am Wahltag Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, das 18. Lebensjahr vollendet hat und nicht nach § 15 Abs. 2 BWG von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist,
  2. als Bewerber einer Partei nicht Mitglied einer anderen als der den Kreiswahlvorschlag einreichenden Partei ist und in einer Mitgliederversammlung zur Wahl eines Wahlkreisbewerbers oder in einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung entsprechend den Bestimmungen des § 21 BWG in geheimer Abstimmung hierzu gewählt worden ist,
  3. seine Zustimmung dazu schriftlich erklärt hat; die Zustimmung ist unwiderruflich.

Der Kreiswahlvorschlag darf nur den Namen eines Bewerbers enthalten. Jeder Bewerber kann nur in einem Wahlkreis und hier nur in einem Kreiswahlvorschlag benannt werden.

2. Der Kreiswahlvorschlag soll nach dem Muster der Anlage 13 zur BWO eingereicht werden. Er muss enthalten

  1. Familiennamen, die Vornamen, Beruf oder Stand, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers,
  2. den Namen der einreichenden Partei und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, bei anderen Kreiswahlvorschlägen (§ 20 Abs. 3 BWG) deren Kennwort.

3. Der Kreiswahlvorschlag soll ferner Namen und Anschriften der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson enthalten.

4. Kreiswahlvorschläge von Parteien sind von mindestens drei Mitgliedern des Vorstands des Landesverbandes, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich zu unterzeichnen. Hat eine Partei in Sachsen keinen Landesverband oder keine einheitliche Landesorganisation, so müssen die Kreiswahlvorschläge von den Vorständen der nächstniedrigen Gebietsverbände, in deren Bereich der Wahlkreis liegt, dem Satz 1 gemäß unterzeichnet sein. Die Unterschriften des einreichenden Vorstands genügen, wenn er innerhalb der Einreichungsfrist nachweist, dass dem Landeswahlleiter eine schriftliche, dem Satz 1 entsprechende Vollmacht der anderen beteiligten Vorstände vorliegt.

5. Die Kreiswahlvorschläge der unter A.2. genannten Parteien müssen außerdem von mindestens 200 Wahlberechtigten des Wahlkreises persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Die Wahlberechtigung der Unterzeichner muss im Zeitpunkt der Unterzeichnung gegeben sein und ist bei Einreichung des Kreiswahlvorschlags nachzuweisen. Das Erfordernis von 200 Unterschriften gilt nicht für Kreiswahlvorschläge von nationalen Minderheiten.

6. Andere Kreiswahlvorschläge (Wählergruppen und Einzelbewerber) müssen von mindestens 200 Wahlberechtigten des Wahlkreises persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein (§ 20 Abs. 3 BWG), Nr. 5 Satz 2 gilt entsprechend. Hierbei haben drei Unterzeichner ihre Unterschriften auf dem Kreiswahlvorschlag selbst zu leisten.

7. Muss ein Kreiswahlvorschlag nach den vorhergehenden Nummern 5 und 6 von mindestens 200 Wahlberechtigten unterzeichnet sein, so sind die Unterschriften auf amtlichen Formblättern nach Anlage 14 zur BWO*1 unter Beachtung des § 34 Abs. 4 BWO zu erbringen. Auf jedem Formblatt für eine Unterstützungsunterschrift kann nur eine Unterschrift geleistet werden. Die Formblätter werden auf Anforderung vom Kreiswahlleiter kostenfrei geliefert.

Bei der Anforderung sind Familienname, Vornamen und Anschrift (Hauptwohnung) des vorzuschlagenden Bewerbers anzugeben. Wird bei der Anforderung der Nachweis erbracht, dass für den Bewerber im Melderegister eine Auskunftssperre gemäß § 51 Absatz 1 des Bundesmeldegesetzes eingetragen ist, wird anstelle seiner Anschrift (Hauptwohnung) eine Erreichbarkeitsanschrift verwendet; die Angabe eines Postfachs genügt nicht.

Als Bezeichnung des Trägers des Wahlvorschlags, der den Kreiswahlvorschlag einreichen will, sind außerdem bei Parteien deren Name und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese, bei anderen Kreiswahlvorschlägen deren Kennwort anzugeben. Die vorgenannten Angaben zum Bewerber und zum Wahlvorschlagsträger sind vom Kreiswahlleiter im Kopf der Formblätter zu vermerken.

Parteien haben ferner die Aufstellung des Bewerbers in einer Mitglieder- oder einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung nach § 21 BWG zu bestätigen.

Für jeden Unterzeichner ist auf dem Formblatt oder gesondert (nach dem Muster der Anlage 14 zur BWO*1) eine Bescheinigung der Gemeindebehörde, bei der er im Wählerverzeichnis eingetragen ist, beizufügen, dass er im Zeitpunkt der Unterzeichnung im Wahlkreis wahlberechtigt ist. Gesonderte Bescheinigungen des Wahlrechts sind vom Träger des Wahlvorschlages bei der Einreichung des Kreiswahlvorschlages mit den Unterstützungsunterschriften zu verbinden.

Ein Wahlberechtigter darf nur einen Kreiswahlvorschlag unterzeichnen; hat jemand mehrere Kreiswahlvorschläge unterzeichnet, so ist seine Unterschrift auf allen weiteren Kreiswahlvorschlägen ungültig.

Kreiswahlvorschläge von Parteien dürfen erst nach Aufstellung des Bewerbers durch eine Mitglieder- oder Vertreterversammlung unterzeichnet werden. Vorher geleistete Unterschriften sind ungültig.

8. Dem Kreiswahlvorschlag sind beizufügen:

  1. Die Erklärung des vorgeschlagenen Bewerbers nach dem Muster der Anlage 15 zur BWO, dass er seiner Aufstellung zustimmt und für keinen anderen Wahlkreis seine Zustimmung zur Benennung als Bewerber gegeben hat,
  2. eine Bescheinigung der zuständigen Gemeindebehörde nach dem Muster der Anlage 16 zur BWO, dass der Bewerber wählbar ist,
  3. bei Kreiswahlvorschlägen von Parteien eine Ausfertigung der Niederschrift über die Beschlussfassung der Mitglieder- oder Vertreterversammlung, in der der Bewerber aufgestellt worden ist, im Falle eines Einspruchs nach § 21 Abs. 4 BWG auch eine Ausfertigung der Niederschrift über die wiederholte Abstimmung, mit der nach § 21 Abs. 6 Satz 2 BWG vorgeschriebenen Versicherung an Eides statt. Die Niederschrift soll nach dem Muster der Anlage 17 gefertigt, die Versicherung an Eides statt nach dem Muster der Anlage 18 abgegeben werden. Ferner haben Parteien dem Kreiswahlvorschlag eine Versicherung an Eides statt des vorgeschlagenen Bewerbers gegenüber dem Kreiswahlleiter nach dem Muster der Anlage 15 beizufügen, dass er nicht Mitglied einer anderen als der den Wahlvorschlag einreichenden Partei ist.
  4. die erforderliche Zahl von Unterstützungsunterschriften nebst Bescheinigungen des Wahlrechts der Unterzeichner (siehe B.7.), sofern der Kreiswahlvorschlag von mindestens 200 Wahlberechtigten des Wahlkreises unterzeichnet sein muss.

9. Die einzureichenden Unterlagen sind in Schriftform rechtzeitig vorzulegen. Die Schriftform ist dann gegeben, wenn die schriftlich einzureichenden Unterlagen persönlich und handschriftlich unterzeichnet sind und beim zuständigen Wahlorgan im Original vorliegen. Die Schriftform ist durch E-Mail oder Telefax nicht gewahrt.

C. Zurücknahme und Änderung von Kreiswahlvorschlägen sowie Beseitigung von Mängeln

Ein Kreiswahlvorschlag kann durch gemeinsame schriftliche Erklärung der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson zurückgenommen werden, solange nicht über seine Zulassung entschieden ist. Ein von mindestens 200 Wahlberechtigten unterzeichneter Kreiswahlvorschlag kann auch von der Mehrheit der Unterzeichner durch eine von ihnen persönlich und handschriftlich vollzogene Erklärung zurückgenommen werden.

Nach Ablauf der Einreichungsfrist am 17. Juli 2017, 18.00 Uhr, kann ein Kreiswahlvorschlag nur durch gemeinsame schriftliche Erklärung der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson und nur dann geändert werden, wenn der Bewerber stirbt oder die Wählbarkeit verliert. Das Verfahren nach § 21 BWG braucht nicht eingehalten zu werden, der Unterschriften nach § 20 Absatz 2 und 3 BWG bedarf es nicht. Nach der Entscheidung über die Zulassung des Kreiswahlvorschlags ist jede Änderung ausgeschlossen.

Nach Aufforderung durch den Kreiswahlleiter sind etwaige Mängel im Kreiswahlvorschlag durch die Vertrauensperson rechtzeitig zu beseitigen. Nach Ablauf der Einreichungsfrist können nur noch Mängel an sich gültiger Wahlvorschläge behoben werden (vgl. § 25 Abs. 2 BWG).

Auskunft über Fragen, welche die Einreichung von Wahlvorschlägen betreffen, erteilt das Büro des Kreiswahlleiters. Dort sind auch die amtlich vorgeschriebenen Vordrucke nach Anlage 14 (Unterstützungsunterschriften) sowie die weiteren Vordrucke nach Anlagen 13, 15, 16, 17 und 18 zur BWO für die Einreichung von Wahlvorschlägen kostenfrei erhältlich.

*1 Das Formblatt nach Anlage 14 zur BWO ist nur über den Kreiswahlleiter erhältlich.



Karl Ilg, Kreiswahlleiter                      Görlitz, 9. Februar 2017
 



Öffentliche Bekanntmachung des endgültigen Ergebnisses der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag im Wahlkreis 157 Görlitz vom 22. September 2013
gemäß § 41 des Bundeswahlgesetzes (BWG) mit Stand vom  3. Mai 2013 (BGBl. I S. 1084) i. V. m . § 79 der Bundeswahlordnung (BWO) mit Stand vom 13. Mai 2013 (BGBl. I S. 1255) wird das endgültige Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag im Wahlkreis 157 Görlitz bekannt gemacht:

Zahl der Wahlberechtigten

223 614

Zahl der Wähler

152 944

Zahl der gültigen Erststimmen

149 683

Zahl der ungültigen Erststimmen

    3 261

Zahl der gültigen Zweitstimmen

149 961

Zahl der ungültigen Zweitstimmen

    2 983

Zahlen der für die einzelnen Bewerber abgegebenen gültigen Erststimmen

Bewerber

Kurzbezeichnung der Partei

Anzahl Erststimmen

Herr Kretschmer, Michael

CDU

74 204

Herr Dr. Seifert, Ilja

DIE LINKE

29 550

Herr Jurk, Thomas

SPD

22 741

Herr Breutmann, Daniel

FDP

  2 442

Herr Prof. Dr. Schulze, Joachim

GRÜNE

  5 045

Herr Aae, Per Lennart

NPD

  8 323

Herr John, Siegmar

BüSo

  2 069

Herr Stöckert, Manfred

PIRATEN

  3 878

Frau Dr. Rau; Eleonore

BGD

  1 431

Zahlen der für die einzelnen Landeslisten abgegebenen gültigen Zweitstimmen

Landesliste - Bezeichnung der Partei

Kurzbezeichnung

der Partei

Anzahl

Zweitstimmen

Christlich Demokratische Union Deutschlands

CDU

66 106

DIE LINKE

DIE LINKE

29 380

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

SPD

18 839

Freie Demokratische Partei

FDP

  4 185

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE

  5 044

Nationaldemokratische Partei Deutschlands

NPD

  6 360

Bürgerrechtsbewegung Solidarität

BüSo

     685

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

MLPD

     172

Alternative für Deutschland

AfD

12 331

Bürgerbewegung pro Deutschland

pro Deutschland

  1 023

FREIE WÄHLER

FREIE WÄHLER

  2 577

Piratenpartei Deutschland

PIRATEN

  3 259



Im Wahlkreis 157 Görlitz ist als Bewerber Herr Michael Kretschmer
(Kreiswahlvorschlag Nr. 1 - CDU) gewählt.

Zittau, den 26.09.2013

Günther Rausch
Kreiswahlleiter

Hausanschrift
Landratsamt Görlitz
Bahnhofstraße 24
02826 Görlitz
 
Postanschrift
Landratsamt Görlitz
PF 30 01 52
02806 Görlitz

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