Schimmel-Pilzsaison eröffnet

 


Schimmelbefall vorbeugen und richtig bekämpfen

 

Jedes Jahr im Winter erobern hässliche schwarze Flecken die Wände. Zusammen mit einem modrigen Geruch hält Schimmel in nicht wenigen Wohnungen Einzug. Das ist nicht nur unangenehm für Augen und Nase, sondern auch gesundheitlich bedenklich:

 

„Besonders in Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor - auch ohne sichtbares Kondenswasser“, weiß Juliane Dorn von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück, so dass an der Oberfläche der Wand Wasser kondensieren kann.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: Raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. „Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Eimer voll Wasser. Bei einem 4-Personen Haushalt kommen bis zu 12 Liter am Tag zusammen, die wieder aus der Wohnung hinaus gelüftet werden müssen“, so Dorn weiter. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit sehr hilfreich.

Mindestens genauso wichtig ist auch ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen. Die maximale Luftfeuchtigkeit und die empfehlenswerte Raumtemperatur hängen dabei ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. „Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände dann innen wärmer sind“, so Dorn.

 

„Wenn der Schimmel jedoch schon da ist, kann bei sehr kleinen Befallstellen Alkohol mit einer Konzentration von 70 bis 80 Prozent helfen. Bei Flächen, die größer als ein A4-Blatt sind, muss aber ganz klar der Fachmann ran, um den Schaden zu beseitigen“, so Dorn. Unbedingt sollte man aber die Ursache angehen, damit der Schimmel nicht wenig später wieder da ist. Experten stellen außerdem sicher, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt werden. Unterstützung bei der Ursachenklärung erhalten Betroffene bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale.

 

Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

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