Breitbandversorgung

Der Breitbandausbau in den nächsten Jahren ist eines der wichtigsten strategischen Vorhaben im Landkreis Görlitz. In privatwirtschaftlich unzureichend erschlossenen Gebieten fördern Bundes- und Landesregierung den Breitbandausbau, um auch dort das bundespolitische Ziel, 2018 eine flächendeckende Verfügbarkeit von mindestens 50 Mbit/s zu gewährleisten, zu erreichen. 

Aktueller Stand (10/2017)

Für den Ausbau bzw. die  Ertüchtigung des Breitbandnetzes wurden Fördermittel antragsgemäß (siehe aktueller Stand 03/2017) vom Bund sowie vom Land bewilligt.

Im Weiteren wird nun für die einzelnen Cluster bzw. Lose die europaweite Ausschreibung vorbereitet. Wie bereits in den Medien berichtet, könnten die Ausbauleistungen 2018 vergeben werden, verbunden mit der Hoffnung, dass erste Tiefbauleistungen noch im selben Jahr erbracht werden. 


Aktueller Stand (03/2017):
Breitbandförderung/Ausbau  in Regie des Landratsamtes Görlitz


In Auswertung der Landkreisstudie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“, weiteren Konsultationen mit den Städten und Gemeinden des Landkreises, Aktualisierung von Haushalts- und Gewerbedaten sowie der Unterzeichnung von Finanzierungsvereinbarungen zwischen Kommunen und dem Landratsamt Görlitz, ergibt sich bis März 2017 folgender Zwischenstand zu den Förderanträgen nach Bundes- und Landesrichtlinie DiOS: 

Der Landkreis Görlitz hat zum 28.02.2017 neun Fördermittelanträge für 31 Kommunen gesplittet in 9 Cluster bei der zuständigen Bearbeitungsstelle des Bundes  “atene KOM GmbH“ eingereicht.

  • Cluster 1: Bertzdorf-Hörnitz, Hainewalde, Leutersdorf, Mittelherwigsdorf, Olbersdorf, Oybin, Zittau
  • Cluster 2: Bernstadt, Schönau-Berzdorf, Reichenbach, Vierkirchen,
  • Cluster 3: Löbau, Rosenbach
  • Cluster 4: Rothenburg, Hähnichen
  • Cluster 5: Mücka, Quitzdorf am See, Waldhufen, Hohendubrau
  • Cluster 6: Boxberg, Kreba-Neudorf
  • Cluster 7: Weißwasser, Weißkeißel, Krauschwitz, Gablenz, Bad Muskau
  • Cluster 8: Horka, Kodersdorf, Neißeaue, Schöpstal
  • Cluster 9: Niesky

Der Wertumfang beträgt 104 Mio. Euro. Entsprechend der Planung wäre in diesem finanziellen Rahmen die Ertüchtigung von ca. 9.100 Telekommunikationsanschlüssen in den 31 Kommunen möglich.


Aktueller Stand (01/2017):

Als eine Voraussetzung für die Förderung durch den Bund war es erforderlich, eine Studie zur Vorbereitung und Durchführung des Breitbandausbaus im Landkreis (Beratungsleistungen nach Pkt. 3.3. der Förderrichtlinie des BMVI vom 22.10.2015) durchzuführen. Die Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft Chemnitz (TKI) wurde im Januar 2016 mit dieser Studie beauftragt und lieferte zwischenzeitlich einen Entwurf des Endberichts. Als wesentliche Ergebnisse dieser Studie sind hervorzuheben:

  • in den 39 untersuchten Gemeinden des Landkreises besteht für ca. 15.800 Haushalte eine Unterversorgung (ca. 12 % der Haushalte des Landkreises),
  • die Investitionskosten (Kostenschätzung) betragen zwischen 83 Mio. € (FTTC-Standard: Vectoring Technologie, d. h. gesicherte 50 Mbit/s-Versorgung vom Kabelverzweiger (KVz) bei max. ca. 500 Meter Leitungslänge zwischen KVz und Gebäude) und 138 Mio. € (FTTB – Glasfaser mit Anschluss in das Gebäude),
  • für die restlichen Gebiete/Haushalte liegen schon jetzt mehr als 30 Mbit/s an bzw. wurde durch die Telekommunikationsunternehmen in den nächsten drei Jahren ein sogenannter Eigenbedarfsausbau von mind. 30 Mbit/s gemeldet, so dass dort keine öffentliche Förderung in Frage kommt,
  • Die Gemeinden Görlitz, Markersdorf, Rietschen, Schleife, Trebendorf, Groß Düben, Kottmar, Ostritz, Ebersbach-Neugersdorf, Oppach, Neusalza-Spremberg, Herrnhut, Oderwitz, Seifhennersdorf) wurden in der landkreisweiten Studie nicht untersucht.

Die Studie enthält die Darstellung der unterversorgten Gebiete in den Gemeinden, d. h. die Gebiete mit einer Versorgung von weniger als 30 Mbit/s im Download, so dass die Gemeinden gemeinsam mit dem Landkreis entscheiden können, ob und wie diese Gebiete mit Fördermitteln erschlossen werden sollen.

Zielsetzung des Landkreises Görlitz ist es, im 4. Call des Bundes bis zum 28.02.17 einen landkreisweiten Antrag für die möglichen Gemeinden auf den Weg zu bringen. Dieser Antrag muss auch einen Finanzierungsplan enthalten. Darüber hinaus wird es in Einzelfällen sinnvoll sein, die EFRE-Förderung für Gewerbe- und Industriegebiete gesondert zu beantragen, da dadurch der Breitbandausbau von mind. 500 Mbit/s symmetrisch und mehr möglich ist. Der Landkreis stimmt sich dazu lfd. mit allen Kommunen ab. So können alle Anforderungen und Sachverhalte den aktuellen Erfordernissen angepasst werden.

fachliche Ansprechpartner Breitband
grundsätzliche Fragen, Netzstruktur, Netzaufbau, Entwicklung:
Bernd Hartwig  und Bernd Böhlke 


Rückblick - Förderaktivitäten bis 2014: 
Übersicht der Breitbandförderung bis 2014 zum Download als pdf


Aktuelles:

27.07.2017

Landkreis Görlitz freut sich über 64 Millionen für Breitbandausbau

Landrat Bernd Lange hat am 27. Juli in Berlin den Fördermittelbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 64 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Landkreis Görlitz entgegengenommen. mehr...


26.07.2017

Überraschender Förderbescheid für Breitbandausbau

Entgegen bisherigen Informationen hat der Landkreis Görlitz heute überraschend eine Einladung zur Übergabe eines Förderbescheides für den Breitbandausbau erhalten. Auf Einladung des Bundesministers für Verkehr und mehr...


05.04.2017

Innenminister Ulbig startet Highspeed-Netz für Behörden

Innenminister Markus Ulbig hat heute in Dresden das neue Highspeed-Netz für sächsische Behörden - kurz SVN 2.0 - freigeschaltet (Sächsisches Verwaltungsnetz 2.0). Das neue Netz ist die zukunftsweisende Basis für schnelle und einheitliche Kommunikationsdienste innerhalb Sachsens mehr...


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Dokumente:

aktueller Stand / Studie Landkreis 11/2016

Stand / Studie Landkreis 09/2016

Breitbandförderung bis 2014 als pdf

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