Offizieller Projektstart der Zukunftswerkstatt Lausitz

Zur konstituierenden Sitzung des Lenkungsausschusses der „Zukunftswerkstatt Lausitz“ am 1. Dezember 2017 Projektstart Zukunftswerkstatt Lausitz war es endlich soweit. Staatssekretär Hendrik Fischer, Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, überreichte feierlich den Förderbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg über circa 7 Millionen Euro an den Leadpartner Landkreis Görlitz, vertreten durch Dezernentin Heike Zettwitz.

Damit fällt der offizielle Startschuss für das ambitionierte Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den voranschreitenden Strukturwandel in der Lausitz in positive Bahnen zu lenken. Durch die Zukunftswerkstatt Lausitz sollen die strukturellen Rahmenbedingungen und Grundlagen für Investitionen in der Lausitz länderübergreifend gestaltet und nachhaltige Verbesserungen der regionalen Wirtschaftsstrukturen angestoßen werden, um die Wahrnehmung der Lausitz als eine Wirtschafts- und Tourismusregion zu stärken.

„Mit der heutigen Sitzung und der Übergabe des Förderbescheids sind zwei wichtige Meilensteine erreicht“, so Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold. „Die Landkreise der Lausitz und die Stadt Cottbus sind nun für die gesamte Region sprech- und handlungsfähig. Das ist angesichts der Herausforderungen für die Strukturentwicklung eine wichtige Voraussetzung, um die Zukunft der Lausitz zu gestalten“.

„Sachsen und Brandenburg haben jetzt einen starken regionalen Partner, der vor Ort Maßnahmen zur Zukunftssicherung der Lausitz anschieben und umsetzen wird“, hob Staatssekretär Fischer hervor. „Die jetzt zur Verfügung gestellten Fördermittel verschaffen uns zusätzliche Handlungsmöglichkeiten, um den Strukturwandel in der Lausitz wirtschaftspolitisch unterstützen zu können. Sie ermöglichen Projekte in den Handlungsfeldern Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen, Energieeffizienz, Mobilität und digitaler Zugang, Natur, Umweltschutz, Tourismus sowie Perspektiven der Regionalentwicklung“, betonte Staatssekretär Fischer.

Zur Umsetzung des Projektes wird die Experimentierklausel des Förderprogramms „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Infrastruktur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Anspruch genommen. Damit gehen die Kooperationspartner (Landkreise Dahme-Spree, Elbe-Elster, Görlitz, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und die Kreisfreie Stadt Cottbus) neue Wege. Sie werden zukünftig das Projektteam tatkräftig über den Lenkungsausschuss begleiten. Als Vorsitzende wurde Heike Zettwitz, Dezernentin des Landkreises Görlitz, gewählt. Sie wird vertreten durch Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg und Sprecherin der Lausitzrunde sowie von Carsten Billing, Dezernent des Landkreises Spree-Neiße.

Nach Eingang des Förderbescheides kann das Projektteam Anfang 2018 seine Arbeit aufnehmen. Es wird seinen Sitz in Bad Muskau haben und ist damit zentral in der Lausitz angesiedelt. Schwerpunkte der Projekttätigkeit liegen vor allem in den Handlungsfeldern Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen, Mobilität und digitaler Zugang sowie Perspektiven der Regionalentwicklung. Die Bevölkerung und die Akteure in der Lausitz sind aufgerufen, sich unter anderem in einem umfangreichen Leitbildprozess zu beteiligen.

Projektstart Zukunftswerkstatt Lausitz

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